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Mein Name ist Stefan Mertin und ich wohne seit dem Jahr 2006 in Elmenhorst. Ich habe mit meiner Lebensgefährtin zwei Kinder im Alter von 3 und 11 Jahren und wir alle wohnen sehr gern hier in der Gemeinde. Durch die Kinder habe ich Berührung mit der Kita, der Grundschule, dem Hort und seit rund zwei Jahren auch intensiven Kontakt zum Sport. Ich führe ein sehr erfülltes Leben mit meiner Familie hier in der Gemeinde und ich tue beruflich heute genau das was mir Spaß macht.

Beruf

Ich bin Webdesigner, Grafikdesigner, Fotograf, Kameramann, erstelle Videos und Animationen. Klingt irgendwie wild, oder? Es beschreibt aber ziemlich genau das was ich seit zwei Jahren Selbstständigkeit tue. Ich arbeite im B2B Bereich und meine Kunden kommen aus den verschiedensten Bereichen.
Was mich antreibt sind die Dinge, die man erschaffen, sehen oder fühlen kann. Fortschritt zu sehen ist nicht nur schön sondern auch notwendig. Das gilt nicht nur bei meiner Arbeit sondern auch beim Thema Schule in der Gemeinde.

Gemeindevertretersitzungen

Seit rund zwei Jahren besuche ich hin und wieder die Gemeindevertretersitzungen in unserer Gemeinde, als zuschauender und zuhörender Anwohner. Einige Themen sind seit diesem Zeitpunkt präsent geblieben. Neben dem aufreibendem Thema Gemeindefusion gab es beispielsweise auch das Problem der überhöhten Geschwindigkeiten im Ort, die Frage nach dem Internet via Glasfaser oder das mittlerweile Medienwirksame Drama im Strandweg.

Das Thema Schulneubau ist mit Abstand das Thema was nicht nur mich, sondern auch vielen anderen Anwohnern, der Schule, den Eltern, den Sportlern und einigen Gemeindevertretern auf den Nägeln brennt. Auf der einen Seite gibt es Gemeindevertreter und sachkundige Einwohner die dafür bewundernswerter Weise bereits seit 5 Jahren kämpfen und überzeugende Arbeit leisten. Auf der anderen Seite gibt es aber auch Gemeindevertreter, die mit Ihren Äußerungen klar belegen das Sie sich auch nach 5 Jahren nicht ausreichend mit dem Thema beschäftigt haben. Das ist nicht nur sehr ernüchternd, sondern wirft auch die Frage auf, ob man sich dann ein Urteil erlauben darf.

Motivation

Genau hier ist meine Motivation für das Projekt „Schulneubau Elmenhorst Lichtenhagen“ entstanden. Es kann nicht sein das 5 Jahre vergehen und kaum Fortschritte zu verzeichnen sind. Wir reden hier über unseren Nachwuchs, über die nächsten Generationen, nicht über den dritten Supermarkt oder eine Bowlingbahn. Egal in welchem Alter man sich befindet man darf auch erkennen das die Zeit sich immer weiter dreht, wenn nicht im eigenen Heim dann aber außerhalb dieser Mauern.

Ich persönlich habe nichts von dem Campus und vermutlich wird mein jüngster Spross ebenfalls nichts von diesem Campus sehen. Das hält mich aber nicht davon ab aktiv zu werden denn ich bin neben der Vaterrolle auch einfach nur ein „zugezogener“ Anwohner der seine Zeit und auch mittlerweile Geld investiert hat um auf die Probleme in dieser Gemeinde, mit Hilfe dieser Webseite, hinzuweisen und jedem auch verständlich genug zu vermitteln. Ich strebe keinen Applaus an und brauche auch kein „hast toll gemacht“, ich möchte das dieses Thema deutlich ernsthafter angegangen wird und entsprechend gehandelt wird. Ich habe mich nun 3 Wochen von Morgens bis spät Abends mit dem Thema Schulneubau / Schulcampus beschäftigt um diese Webseite zu erstellen. Dabei ist mir schnell klar geworden das es keine andere Option mehr gibt wie einen Schulcampus der Schule, Hort, Kita und Sport nicht nur vereint, sondern all die Probleme beseitigt die seit Jahren dort bestehen. Man muss dafür auch kein Fachmann sein, um zu erkennen das es hier an vielen Stellen Missstände gibt, die von den entsprechenden Menschengruppen getragen werden müssen. Man muss mal zuhören und wirken lassen, man muss auch mal hinfahren und sich Dinge persönlich anschauen, man muss sich auch in die Lage versetzen können. Es reicht manchmal einfach nicht aus, wenn man sich nur an Protokollen festhält und darüber versucht die Probleme zu verstehen. 

Mir ist völlig klar das Gemeindevertreter diese Aufgabe durchaus ehrenamtlich, neben dem Beruf und der eigenen Familie ausüben. Dafür an dieser Stelle auch ein großes Danke. Dennoch darf sich in gewissen Situationen nicht dahinter versteckt werden wenn Kritik geübt wird. Das Thema Schulcampus ist nicht gleichzusetzen mit anderen Themen und erfordert besondere Anstrengungen. Dieses Thema muss jetzt allerhöchste Priorität genießen und dazu gehört auch das alle Gemeindevertreter sich dafür bestmöglich weiterbilden und aufhören persönlich Befindlichkeiten ins Spiel zu bringen. 

Für mich stellt sich an diesem Punkt auch die Frage „wie handlungsfähig ist die Gemeindevertretung eigentlich“ mit so einem Aufgebot an Personen die sich scheinbar nicht alle ausreichend genug mit so einem ernsthaften und gewaltigen Thema beschäftigen, aber eine sehr skeptische bis ablehnende Haltung haben. 

Wir können es uns nicht leisten stillzustehen, schon gar nicht bei unserem Nachwuchs. Wir müssen gestalten nicht verwalten! Was früher war ist Geschichte, Heute ist heute und die Zukunft kennen wir alle nicht.
Eine Sache ist jedoch klar. Die Welt und das gewohnte Gefüge werden sich in Zukunft durch den Wandel auf verschiedensten Ebenen stärker und schneller verändern als je zuvor. Die vergangenen Jahre haben uns bereits einen Vorgeschmack dazu gegeben. Es spielt einfach keine Rolle ob wir es wahr haben wollen, die Realität holt uns ein und wir tuen wirklich Gutes daran unsere Kinder bestmöglich darauf vorzubereiten. Auch an unserer Gemeinde wird die Zukunft nicht vorbei rauschen. Es wird auch noch Themen geben die wir heute noch nicht erahnen, die aber zukünftig einfach schnelleres Handeln erfordern, z.B. das Thema Klimawandel und die Folgen.

Ziel

Mit dem Schulcampus werden jetzt die Weichen für die nächsten Jahrzehnte gestellt. Die jüngeren Generationen haben bedingt durch z.B. Beruf und Familie oft nicht die Möglichkeit an den Gemeindevertretersitzungen teilzunehmen. Vielen ist das Thema Schulneubau vielleicht heute noch immer nicht präsent genug, um aktiv zu werden. Um das Problem zu überbrücken habe ich diese Webseite erstellt. Informationen zum Thema Schulneubau sollen zeitnah, zentral, gegliedert und aufbereitet für alle zugänglich gemacht werden.
Ideen und Anregungen dürfen gern auf der Seite Brainstorming mitgeteilt werden. Für Meinungen und konstruktive Kritik die auch öffentlich zur Diskussionen führen dürfen, steht die Seite Diskussion zur Verfügung.

Mit besten Grüßen
Stefan Mertin